Weihnachten im Isaan

Lebt man als zugezogener Farang seit längerer Zeit im Isaan, dann kann es eigentlich zu besonderen Anlässen wie etwa Weihnachten nicht schöneres geben, als die traditionelle einheimische Küche für einige Gelegenheiten mal zu vergessen, und sich statt dessen auf gemeinsam mit Freunden organisierte Schlemmereien zu freuen, die durch Mitbringsel von Besuchern aus der Heimat noch ergänzt und perfektioniert werden.

Am Weihnachtsfeiertag gab es erst einen Räucheraal aus Schweden, der es allerdings nicht schaffte auf ein Foto zu gelangen. Besondere Umstände führten dazu, dass der Aal sehr schnell von der Bildfläche und den Tellern verschwand. Muss wohl noch irgendwie gelebt haben, das Tier. :-)

Danach war ein Truthahn angesagt, begleitet von gerösteten Kartoffeln, Gemüsen und zwei verschiedenen Soßen. Hier ein schnell geschossenes Bild, bevor auch der Truthahn samt Beilagen plötzlich Beine bekam und verschwand.

Am nächsten Tag ging es dann französisch weiter. Eingeleitet wurde mit einem kleinen Pastis, dem dann Gänsestopfleber, selbst gebackenes Brot und dazu ein Gewürztraminer folgten. Auch hier war zu beobachten, dass die Gänsestopfleber schnell verschwunden war - so schnell, dass auch von ihr kein Fahndungsfoto mehr geschossen werden konnte. Zurück blieben nur die beiden Gläser, in der die Leber Thailand erreicht hatte.

Französisch, und sehr, sehr schmackhaft auch der der Leber folgende Hammeleintopf, der vor seiner Flucht schnell noch in das Objektiv der Kamera blicken konnte - auch er war sehr schnell verschwunden, zu schnell eigentlich für einen Hammel!

Die Auswahl der französischen Käse war da schon geselliger und blieb eine Weile. Wahrscheinlich war dies dem Umstand zu verdanken, dass sich da mehrere Käse in guter Gesellschaft untereinander so richtig wohl fühlten. Aber letztendlich wurde auch diese kleine, feine Versammlung aufgelöst und die Käse waren plötzlich verschwunden.

Am längsten blieben an diesem Abend als Gäste auf Tafel Mr. Jack Daniels aus den USA und Monsieur Armagnac aus Frankreich - muss nicht erwähnt werden, dass auch diese beiden Herren aber letztlich spurlos verschwanden. Zu hoffen bleibt, dass wir im nächsten Jahr ähnlich sympathische Besucher auf dem Tisch begrüßen dürfen - sie sind uns stets willkommen!

 

Erstellt am: 29.12.2011 - Zuletzt aktualisiert am: 19.10.2013

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